Ekaterina Krasko
Die in St. Petersburg geborene Sopranistin Ekaterina Krasko erhielt bereits während ihres Gesangs- und Chorleitungsstudiums erste Engagements als Solistin in ihrer Heimatstadt, unter anderem beim St. Petersburger Konzertchor, am Theaterkonservatorium und am Mariinsky-Theater unter der Leitung von Valery Gergiev.
Seit 2020 lebt sie in Österreich, wo sie ihre Gesangsstudien am Mozarteum Salzburg sowie an der MDW Wien bei Wolfgang Holzmair, Andreas Scholl, Lisandro Abadie, Josef Wallnig und Martin Vácha vertiefte – ergänzt durch Meisterkurse bei Adrian Eröd, Claudia Visca, Brigitte Geller und Martin Vácha – und in der heimischen Musikszene Fuß fasste.
Seither konzertiert sie u. a. bei Veranstaltern wie der Salzburger Bachgesellschaft, der Andreas-Hofer-Gesellschaft, der Salzburger Hofmusik und im Wiener Musikverein. Sie war zu Gast bei zahlreichen Festivals, darunter Donaufestwochen, Mozartwoche, Gmundner Festwochen, Imago Dei Krems, Kirchenmusikalische Herbst, Musiksommer zwischen Inn und Salzach, Festival WØD – Weinberg 2025, Füssener Festtage Alte Musik, Chigiana in Siena und Festival Ora Alte Musik.
Mit dem L’Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg führte sie das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach und das Requiem von W. A. Mozart auf und übernahm die Titelpartie in dessen Oper Zaide. Ende 2025 debütierte sie als La Musica und Euridice in einer konzertanten Aufführung von Claudio Monteverdis L’Orfeo mit der Lautten Compagney unter der Leitung von Antonius Adamske im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und in der Laeiszhalle Hamburg.
Sie arbeitete u. a. unter der Leitung von Michi Gaigg, Alfredo Bernardini, Marco Testori, Vittorio Ghielmi, Antonius Adamske, Kai Röhrig, Peter Peinstingl, János Czifra, Walter Kobéra, Johannes Hiemetsberger, Michael Schneider, Jörn Andresen, Gottfried Rabl, Alois Glaßner und Stephan Schultz.
Als Mitglied des Elikón Ensembles (Paola Troiano – Traversflöte, Claudia Cecchinato – Violoncello, Julianne Ritzmann – Cembalo, Ekaterina Krasko – Sopran) wurde sie beim Biagio-Marini-Wettbewerb für Alte Musik 2025 in Neuburg an der Donau von einer renommierten Jury mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
